aus der Provinz Krabi..
So, diesmal ein Beitrag, der die unschlüssigen, vom kalten Wetter gezeichneten, in Sachen Urlaubsplanung vielleicht vom Süden Thailands überzeugen wird;)Es gibt so die eine oder andere wirklich schöne Ecke hier in der Gegend. Mal abgesehen von Stränden, traumhaften Inseln und Tauchtrips gibts auch im Inland das eine oder andere Ausflugsziel. Vom Chrystal Pond, einem glasklaren, ca. 15m tiefen Wasserbecken mitten im Dschungel habe ich leider keine Fotos. Das Wasser ist so klar, das einen das Gefühl bschleicht, vor einem kleinen, 3 Meter tiefen Seelein zu stehen, so nah scheinen die darin versunkenen Baumstämme. Doch der Eindruck täuscht!
Bei heissem Wetter ist das natürliche Wasserbecken von der Grösse eines Schwimmbades, das mit dem klaren Wasser gespiesen wird, eine wahre Erfrischung. Unter der Woche trifft sich normalerweise die lokale Bevölkerung da zu ner Abkühlung. Sind die Aussentemperaturen wie heute mit 28 Grad eher kalt, empfiehlt sich ein Bad in den Thermalquellen, 4 Kilometer weiter;)
Die meisten Meeresarme, die weit ins Inland führen, sind mit Mangroven gesäumt. Was interessante Kanufahrten zu verschiedensten Kalksteinhöhlen ermöglicht. Wer es bequemer mag, für den fahren auf gewissen Armen auch die hier verbreiteten Longtailboote in gewisse Bereiche rein. Die Idylle leidet jedoch schwer unter dem knatternden Motor bei diesen Trips.
Meine persönlichen Favoriten sind all die Spitzen, von wo aus sich weit über die Landschaft hinaus schauen lässt. Da gibts einerseits den bereits vorgestellten Tiger Cave Tempel, zu dem eine ziemlich steile, jedoch im Gegensatz zu den Dschungeltreks komfortable Treppe hinaufführt. Wer dem Weg weiter folgt, der einen zum höchsten Punkt der mehrstufigen Huay Toh Wasserfällen führt, wird einen unvergesslich abenteuerlichen Aufstieg zu einem der mittelhohen Gipfeln in diesem Nationalpark erleben. So alleine im Dschungel wird einem bewusst, wie klein wir doch eigentlich sind und wie uns erst die ganzen motorisierten Hilfsmittel in die Lage versetzen, diese Riesenbauwerke der Natur zu zähmen..ein erstklassig und selten begangener Weg durch Primärwald. Einer der wenigen, übriggebliebenen Plätze bei dem der ewige Kreislauf von Geburt, Wachstum und wieder Platz schaffen für neues Leben so unmittelbar in seiner Ganzheit auf einen einwirkt und erfassbar ist.
Um dieses beeindruckende Naturreservat und Wasserspeicher für mehrere Provinzen in seiner Ganzheit zu erfassen, ist eine kleine Rundreise durch eben diese Provinzen angesagt. Die Wege durch den dichten Urwald sind nicht miteinander vernetzt und die unter Schutz gestellte Fläche nicht klein.
Ein weiteres Highlight, das ebenfalls nur durch einen traumhaften Aufstieg durch Dschungel und mediterran anmutende Plateaus erreicht wird, ist eine Felsnase zwischen Ao Nang und Tup Kaek. Von verschiedenen Punkten bieten sich bezaubernde Aussichten weit übers Meer und weit ins grüne Inland. Eine der wenigen Möglichkeiten, den marinen Nationalpark, der über 50 Inseln umfasst und vor den Gestaden meiner Wahlheimat liegt in nahezu seiner Ganzheit zu erfassen. Ein toller Platz, der einen für die Strapazen des Aufstiegs und die verlorenen Liter Schweiss selbst an kühlen Tagen fürstlich belohnt.
Dann gäbe es da noch...
Doch das wären zu viele Zeichen auf dem Monitor für dieses Mal. Deshalb einige Eindrücke zu den eben beschriebenen Locations:
