
Lange ists her, seit dem letzten Blogeintrag! So lange, dass von fleissigen Leser/Innen bereits besorgte Anfragen eingetroffen sind, ob noch alles zum Besten stehe..
Mal abgesehen von der eben hochgeladenen Katzenstory steht alles zum Besten. Mein Engel war sechs Wochen zu Besuch. Eine wunderschöne und intensive Zeit, so dass ich gar nicht dazu kam, meinen Rechner hochzufahren um die Erfahrungen zu teilen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ihres Besuches: ich nahm mir zwei Wochen frei, um mit ihr die Gegend zu erkunden. Ausflüge dieser Art kommen für gewöhnlich zu kurz im Tagesbusiness. Umso schöner war es, die Kamera dabei mit zu haben, um auch euch an den Eindrücken teilhaben zu lassen.
Des weitern bin ich endlich ganz zum Tauchguide ausgebildet! Das freut unsere deutschsprachigen Gäste und mich natürlich im Besonderen! Nach langen acht Monaten habe ich die Ausbildung in der Tasche und endlich die Gelegenheit, alleine mit den Gästen raus zu fahren! Es gibt nichts schöneres, als selbst zu bestimmen, wo’s lang geht unter Wasser! Sobald die Sicht unter der Wasseroberfläche wieder regelmässig über 15m liegt, darf auch die Kamera wieder mit. Im Moment lohnt sich eine Kamera nur gerade für Makroaufnahmen. Für Aufnahmen mehr als einen Meter entfernt, muss sich das Licht erst durch einen starken, natürlichen Partikelfilter kämpfen, was die Bilder seehr milchig erscheinen lässt. Für meinen Erfahrungsschatz allerdings waren die teilweise beengenden Sichtdistanzen unter Wasser nur förderlich. Es navigiert sich plötzlich ganz anders, wenn nur drei Meter weit gesehen werden kann..! Allerdings scheints wieder besser zu werden. Im Moment sind auch die Winde günstig, so dass wieder Tauchgebiete angefahren werden, die während der heftigeren Phasen der Regenzeit wegen zu unruhiger See unantastbar waren.
So, die Jungmannschaft in der Brusstasche ist gesättigt und schläft nach ner halben Stunde Entdeckungskrabbeln wieder. Zeit, einige Fotos hochzuladen.
Diesmal gings die 1234 Treppen zum Tiger Cave Tempel hoch. Dem höchstgelegenen Buddha-Tempel in Thailand. Quasi der Haustempel von Krabi auf 600m über dem Meeresspiegel. Bei zu schönem Wetter ist dieser Aufstieg eine echte Strapaze. Diesmal brauchten wir 19 Minuten im Eiltempo. Der Durchschnitttreppensteiger braucht wohl etwa das Doppelte, wenn nicht gar ne Stunde;)







